FRIDA DIPPON

Am 29. Juni 2019 um 11 Uhr wird der Stolperstein für Frida Dippon verlegt.

 

Hier ihre Biografie:

Frida Dippon geb. Frey wurde am 20.11.1896 in Großsachsenheim geboren. Ihr Vater war Korbmacher. Die Familie Frey war groß. Frieda hatte zwei Brüder und vier Schwestern. Von Beruf war sie Näherin.

1918 heiratete sie in Großsachsenheim den Pförtner Ernst Dippon aus Beutelsbach. Beide gehören der neuapostolischen Kirche an. Ernst Dippon arbeitete als Pförtner bei der Firma Siegle hier in Besigheim. 

Ihr Sohn Ernst wird 1920 geboren. Er fällt 1942 im II. Weltkrieg. Sohn Hugo wird 1923 geboren. Er wird 1961 für tot erklärt.

Ernst Dippon wurde 1920 der erste Vorsteher der Neuapostolischen Kirchengemeinde in Besigheim.

 

Im Januar 1926 Aufnahme von Frida Dippon in die Nervenklinik Tübingen. Am 29.8.1926 mit der Diagnose Hebephrenie nach Hause entlassen.

Im Februar 1927 beantragt Dr. Rieth nach einer Untersuchung eine erneute Aufnahme in eine Anstalt. 

Die Aufnahme in die Heilanstalt Weinsberg erfolgt am 23.02.1927.

Am 25.1.1940 wird Frida Dippon nach Grafeneck 'verlegt'.

 

Mit Frida Dippon wurden am 25.1.1940 weitere 47 Frauen von Weinsberg nach Grafeneck transportiert und dort am gleichen Tag vergast. 

 

 

Im Staatsarchiv Ludwigsburg und im Universitätsarchiv Tübingen befinden sich Unterlagen zu Frida Dippon.

 

Kontakt und Impressum:

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